Bitkom Lehrgang

Vom 11. bis 13. August 2026 fand auf Einladung der TraForce und in Zusammenarbeit mit der Bitkom-Akademie in Wissen/Sieg ein Seminar statt, mit dem Thema

IT-Risk Manager nach ISO 31000, ISO 27005 und BSI IT-Grundschutz

„IT-Risikomanagement nachhaltig implementieren“

Dieser 3-tägige Lehrgang richtete sich an IT-Manager von Unternehmen und Organisationen aus der lokalen Industrie und Verwaltung. Das grundsätzlich kostenpflichtige Zertifikatsseminar wurde von der TraForce ohne Kosten für die Teilnehmer angeboten und war ausgebucht.

Vermittelt wurden die wesentlichen Grundkenntnisse aus dem Bereich des IT-Risikomanagements in Verbindung mit einer grundlegenden Einführung in die aktuellen Kernaufgaben sowie die Werkzeuge und Methodiken eines IT-Risk Managers.

Alle relevanten Standards des IT-Risikomanagements wurden thematisiert: ISO/IEC 27001, ISO 27005, 270xx-Normfamilie, ISO 31000, BSI-Standard 200-3.

Die Teilnehmer an der Präsenzveranstaltung, die in den Seminarräumen des Hotels Germania stattfand, können den Lehrgang in einem weiteren Schritt in einer Online-Prüfung mit einem Zertifikat abschließen. Von dieser Möglichkeit werden fast alle Absolventen Gebrauch machen.

TraForce plant, weitere qualifizierende Seminare und Lehrgänge aus dem Bereich IT bzw. KI zielgerichtet anzubieten. Bitte dazu die Bekanntgaben im Newsletter beachten.

2026-08-14 / kgn

Unser Newsletter

Immer bestens informiert.

Anmelden

Ihre Ansprech­partner

Kontakt

Projekt TraForce
Projektleiter: Andreas Utsch
Koblenzer Straße 43
57537 Wissen (Sieg)

Tel.: 02742 / 96530 - 10
E-Mail: info@traforce-rlp.de

Kontakt

Technik zum Ausprobieren: TraForce und TIME mit dem TechTrailer an der Marion-Dönhoff-Realschule plus Wissen

Wie sieht moderne Technik in der Praxis aus? Welche beruflichen Möglichkeiten gibt es im technischen Bereich? Und was steckt eigentlich hinter einer guten Schweißnaht? Antworten auf diese Fragen konnten Schülerinnen und Schüler der Marion-Dönhoff-Realschule plus Wissen beim diesjährigen Tag der Berufsorientierung selbst entdecken. Am 16. Juni 2026 war TraForce in Kooperation mit dem Technologie-Institut für Metall & Engineering (TIME) mit dem TechTrailer an der Schule zu Gast. Ziel war es, den Jugendlichen moderne Technologien praxisnah näherzubringen und gleichzeitig Interesse an technischen Berufen und Ausbildungsmöglichkeiten in der Region zu wecken.

Technik erleben statt nur darüber sprechen

Beim Tag der Berufsorientierung hatten die Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen die Möglichkeit, unterschiedliche Unternehmen, Berufsbilder und Tätigkeitsfelder kennenzulernen. Insgesamt präsentierten sich zahlreiche regionale Arbeitgeber und boten praxisorientierte Workshops an. Auch im TechTrailer stand dabei das aktive Ausprobieren im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler wurden in kleinere Gruppen eingeteilt und durchliefen im Laufe des Vormittags verschiedene Einheiten. So blieb ausreichend Zeit, um die Technik nicht nur kennenzulernen, sondern selbst aktiv zu werden und Fragen zu stellen.

Virtuelles Schweißen und ein Blick auf die „inneren Werte“

Ein besonderes Highlight war das virtuelle Schweißen. Hier konnten die Jugendlichen selbst ausprobieren, wie viel Präzision, Konzentration und technisches Verständnis beim Schweißen erforderlich sind. Doch eine Schweißnaht muss nicht nur von außen gut aussehen. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren außerdem, wie Schweißverbindungen geprüft werden können und warum gerade in diesem Bereich häufig gilt: „Die inneren Werte zählen.“ Durch die Kombination aus praktischer Anwendung, moderner Technik und verständlichen Erklärungen erhielten die Jugendlichen einen unmittelbaren Einblick in Tätigkeiten, die ihnen im späteren Berufsleben beispielsweise in der Metall-, Fertigungs- und Produktionstechnik begegnen können.

Berufsorientierung durch eigenes Erleben

Der Tag zeigte einmal mehr, wie wertvoll praxisnahe Berufsorientierung für junge Menschen ist. Statt technische Berufe ausschließlich theoretisch kennenzulernen, konnten die Schülerinnen und Schüler selbst ausprobieren, beobachten und erleben. Genau hier setzt der TechTrailer an: Als mobile Technologieshow bringt er moderne Anwendungen und Demonstratoren direkt zu Schulen, Unternehmen und Veranstaltungen in der Region und macht Transformation, Digitalisierung und technische Berufsfelder greifbar. Für TraForce und TIME ist die Zusammenarbeit mit Schulen dabei ein wichtiger Bestandteil der regionalen Netzwerkarbeit. Denn frühzeitige Einblicke in moderne Technologien können dazu beitragen, Interesse für technische Berufe zu wecken und jungen Menschen berufliche Perspektiven in der eigenen Region aufzuzeigen.

Gemeinsam für die Fachkräfte von morgen

Der Tag der Berufsorientierung an der Marion-Dönhoff-Realschule plus Wissen bot dafür den passenden Rahmen. Der direkte Kontakt zwischen Schule, Unternehmen und regionalen Partnern schafft nicht nur Orientierung für Jugendliche, sondern unterstützt gleichzeitig die Unternehmen bei einer der zentralen Herausforderungen der kommenden Jahre: der Gewinnung und Sicherung von Fachkräften. Wir bedanken uns herzlich bei der Marion-Dönhoff-Realschule plus Wissen für die Einladung und die Organisation des Berufsorientierungstages sowie bei allen Schülerinnen und Schülern für ihr großes Interesse und ihre Begeisterung beim Ausprobieren.

Hier teilen wir einige Impressionen von dieser großartigen Veranstaltung und geben einen kleinen Einblick in die spannenden Workshops und Begegnungen vor Ort.

Hier geht es zur Podcast Folge auf Spotify:

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Hier geht es zum YouTube Video:

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Alternativ geht es hier zum Apple-Podcast:

Zum Apple-Podcast

PDF zum downloaden:

Zur PDF

Unser Newsletter

Immer bestens informiert.

Anmelden

Ihre Ansprech­partner

Kontakt

Projekt TraForce
Projektleiter: Andreas Utsch
Koblenzer Straße 43
57537 Wissen (Sieg)

Tel.: 02742 / 96530 - 10
E-Mail: info@traforce-rlp.de

Kontakt

Anatomie eines Cyberangriffs

Rund 15 Unternehmer und IT-Manager aus der Region des Landkreises Altenkirchen waren am 15.06.2026 der Einladung von TraForce gefolgt. Das Thema des Tages, und gleichzeitig ein „Dauerbrenner“ in allen Diskussionen rund um die IT-Sicherheit von Unternehmen und Privatpersonen, lautete: „Anatomie eines Cyberangriffs“, und war es wert, ca. 2,5 Stunden miteinander zu verbringen, einem Bericht aus der erlebten Praxis eines solchen Angriffs zuzuhören, zu erfahren, welche Maßnahmen dieses Unternehmen anschließend ergriffen hat, und wie das „Business-Modell“ eines Cyberangriffs heutzutage strukturiert ist und funktioniert.

Ein großes, international präsentes Unternehmen aus der Automobilzuliefererindustrie, die GEDIA Automotive Group mit Stammsitz in Attendorn, schilderte den Anwesenden, wie ein Ransomware-Angriff tief in die Organisations- Produktions- und Logistikabläufe eingreift, welche unerwarteten Hürden zu bewältigen sind, und dass nicht etwa die Sicherheit und Resilienz der IT das Wichtigste im drohenden Chaos ist.

Markus Hammer, Vertriebsleiter (ret.) und zum damaligen Zeitpunkt verantwortlich für die Kommunikation:

„Sie werden sehen, dass es keine Frage ist, OB ein Angriff kommt, sondern viel mehr, WANN er erfolgt. Sie werden erleben, dass es nicht nur darauf ankommt, dass Ihre IT sicher ist, dass Ihr Backup-System funktioniert und Sie gute Partner haben, die Ihnen in den Momenten der Notlage Hilfe leisten, sondern dass es viel mehr darum geht, ein Führungsteam zu finden, das Entscheidungen in einer solchen Extremsituation treffen und umsetzen kann. Sie werden lernen, auf wen Sie sich verlassen können, und auf wen nicht. Sie werden erkennen, dass manche Mitarbeiter belastbarer sind als vorher angenommen, und andere, die sich im Tagesgeschäft bewährt haben, nicht geeignet sind und ungewollt zu den Problemen beitragen.

Welche Systeme sind „tot“, welche funktionieren noch, wenn auch eingeschränkt? Wer baut einen neuen, ungestörten internen und externen Kommunikationskanal auf? Wer redet mit Kunden und Lieferanten? Welche Ausnahmeverfahren stellen sicher, dass noch gearbeitet und produziert werden kann, wenn überhaupt? Und wer koordiniert die Kommunikation selbst? Wer muss wann anwesend zu sein, wen kann man ruhigen Gewissens zunächst nach Hause schicken? Wer trifft die Entscheidung, wie man auf Forderungen der Angreifer reagieren soll? Diese und noch viele andere Fragen stellen sich in unmittelbarer Folge eines Angriffs.

Und nach einigen Tagen und Nächten, an denen es „Schlag auf Schlag“ geht, setzen irgendwann die Emotionen ein. Schaffen wir das? Wird das Unternehmen diesen Angriff überleben? Was wird aus den Menschen, falls nicht?

Unsere Empfehlung: bereiten Sie sich vor, spielen Sie eine solche Notsituation durch, benennen Sie ein Führungsteam und lassen Sie die IT und die technischen Partner systematisch arbeiten, ohne sie mit organisatorischen Entscheidungen zu belasten. Die IT trifft keine Management-Entscheidungen. Das kann und sollte sie nicht. Das idealerweise bereits vorher zusammengestellte Führungsteam, und sei es noch so klein, ist der Dreh- und Angelpunkt der Geschehnisse. Suchen Sie Mitarbeiter aus, die „im Sturm fest stehen“. Darauf können Sie dann im organisierten Chaos aufbauen und die Situation entschärfen.“

Im Anschluss an diesen verständlicherweise emotionalen Bericht hat uns der Informationssicherheitsbeauftragte der Fa. GEDIA, Christoph Schynawa, vorgestellt, welche tiefgreifenden Veränderungen in der IT und in der gesamten Organisation des Unternehmens als Folge der Ereignisse eingeleitet und durchgeführt wurden. Das Niveau der „Awareness“ und der Sensibilisierung hat deutlich zugenommen seit damals, und die Geschäftsleitung hat ein neues Verständnis dafür entwickelt, was wirklich notwendig ist, und für welche Maßnahmen es sich lohnt, entsprechende Mittel bereitzustellen.

Als weiteren Baustein haben wir uns von einem IT-Unternehmen, das proaktive und individuelle Lösungen für IT-Sicherheit, Incident Response und Datenschutz anbietet, zeigen lassen, wie heute die Welt der organisierten Cyberkriminalität aufgebaut ist. Roland Schreckenberg und Alexander Leege von der Fa. @-yet GmbH aus Leichlingen brachten spannende und sehr detaillierte Einblicke in das „Business-Modell“ eines Cyber-Security-Vorfalls mit.

Vom automatisierten Scannen beliebiger IP-Adressen über den einträglichen Handel mit entdeckten Sicherheitslücken hin zum Eindringen in IT-Systeme und Kapern auch gut geschützter Domänen und Netzwerke, meist steckt eine professionelle Geschäftsstruktur mit hochdotierten Fachleuten hinter den Angriffen. Um dem vorzubeugen, bedarf es einer ebenso professionellen Struktur in unseren Unternehmen und Organisationen. Vorbereitung und Übung ist erforderlich, Führungsfähigkeit und Notfallmanagement können trainiert und verankert werden, bevor es zum Ernstfall kommt.

In jedem Fall ist das Top-Management aufgerufen, die erforderlichen Rahmenbedingungen zu schaffen. Dazu gehört auch die aktive Teilnahme an der Diskussion, was zur Vorsorge zur Vermeidung, oder zur Bewältigung solch existentieller Vorfälle, getan werden kann und muss.

Danke an die Referenten, danke aber auch an die Teilnehmer für das Interesse und die offene Diskussion.

Wissen, 15.06 2026 kgn

Unser Newsletter

Immer bestens informiert.

Anmelden

Ihre Ansprech­partner

Kontakt

Projekt TraForce
Projektleiter: Andreas Utsch
Koblenzer Straße 43
57537 Wissen (Sieg)

Tel.: 02742 / 96530 - 10
E-Mail: info@traforce-rlp.de

Kontakt

Erfolgreicher Workshop: Kundengewinnung & Recruiting über Social Media

Am 22. April 2026 fand von 13:00 bis 18:00 Uhr ein praxisorientierter Workshop zur Kundengewinnung und zum Recruiting über Social Media statt. Im Fokus stand die strategische Nutzung von Instagram als moderner Kanal für Markenaufbau, Kundenanfragen und Bewerbungen.

Die Teilnehmenden erhielten konkrete Strategien, um ihr Unternehmen authentisch und professionell zu präsentieren, Vertrauen aufzubauen und sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren. Thematisiert wurden zudem Social Branding, der Aufbau erfolgreicher Funnels sowie zielgerichtetes Targeting relevanter Zielgruppen.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Praxis: Mit hilfreichen Tools lernten die Teilnehmer, Reels direkt mit dem Smartphone zu erstellen, entwickelten eigene Social Ads und setzten ihre Ideen unmittelbar um.

Die durchweg positive Resonanz, der offene Austausch und die motivierende Atmosphäre machten die Veranstaltung zu einem vollen Erfolg. Der Workshop zeigte eindrucksvoll, wie Unternehmen Social Media gezielt einsetzen können, um nachhaltig zu wachsen und ihre Sichtbarkeit zu stärken.

Unser Newsletter

Immer bestens informiert.

Anmelden

Ihre Ansprech­partner

Kontakt

Projekt TraForce
Projektleiter: Andreas Utsch
Koblenzer Straße 43
57537 Wissen (Sieg)

Tel.: 02742 / 96530 - 10
E-Mail: info@traforce-rlp.de

Kontakt

Qualifizierung als Schlüssel zum Transformationserfolg – Rückblick auf den Informationsabend im kulturWERKwissen

Am Dienstag, den 24. März 2026, wurde im Kreis Altenkirchen eine gemeinsame Veranstaltung des Transformationsnetzwerks Altenkirchen/Ww. -TraForce- , des neue Arbeit e. V. sowie der Wirtschaftsförderung des Kreises Altenkirchen durchgeführt. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Unternehmen in Zeiten tiefgreifender Veränderungen Orientierung finden und ihre Mitarbeitenden gezielt weiterentwickeln können.

Deutlich wurde dabei: Die Transformation ist längst Realität. Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, neue Arbeitsformen und steigende Anforderungen verändern die Arbeitswelt in Unternehmen nachhaltig. Vor diesem Hintergrund rückt die Qualifizierung der Mitarbeitenden immer stärker in den Fokus. Dies stellte Landrat Dr. Enders in seiner Begrüßungsrede fest.

In seinem Vortrag machte Herr Pulz von der neue Arbeit e.V. deutlich, dass Transformation kein einmaliges Projekt darstellt, sondern einen dauerhaften Zustand beschreibt. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, mit Unsicherheit umzugehen und sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Besonders hob er hervor, dass Qualifizierung als fortlaufender Prozess verstanden werden muss. Neben fachlichem Wissen gewinnt vor allem die Fähigkeit zur Veränderung zunehmend an Bedeutung. Sein Fazit: Investitionen in die Entwicklung von Mitarbeitenden sichern langfristig die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens.

Björn Pulz – Transformation ist kein Projekt

Auch Frau Greschkow von der Transformationsagentur Rheinland-Pfalz setzte mit ihrer Präsentation „Skill-Update – Wie Betriebe fit für den Wandel bleiben“ wichtige Impulse. Sie verdeutlichte, wie stark Digitalisierung, KI und der demografische Wandel die Anforderungen an Unternehmen und Beschäftigte verändern. Im Zentrum ihrer Ausführungen stand die Bedeutung einer gelebten Lernkultur, in der Weiterbildung selbstverständlich in den Arbeitsalltag integriert ist. Ihr Fazit unterstrich die Notwendigkeit, aktiv in neue Kompetenzen zu investieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Alice Greschkow – Skill-Update – Wie Betriebe fit für den Wandel bleiben

Ergänzend dazu griff Dr. Knoch vom Regionalen Zukunftszentrum für KI in Rheinland-Pfalz/Saarland zentrale Aspekte des Wandels auf und erweiterte die Perspektive um strukturelle und kulturelle Fragestellungen. Besonders betonte er die Rolle klarer Strategien, einer starken Führung sowie einer offenen Haltung gegenüber Innovationen. Dabei gab er einen umfangreichen Abriss über das Verständnis zur KI, deren Funktionsweise sowie die damit verbundenen Risiken. Am Ende entscheidet immer der Mensch mit seinem Wissen und ethischen Grundsätzen. Technologische Entwicklungen allein reichen nicht aus – entscheidend ist die aktive Gestaltung des Wandels auf allen Ebenen.

Sönke Knoch_KI in der Praxis – Chance für den Mittelstand

Mit seinem Vortrag „Ausbildung 2030“ zeigte Michael Gulden von der Karl Georg GmbH auf, dass klassische Ausbildungsmodelle den heutigen Anforderungen zunehmend nicht mehr gerecht werden. Herausforderungen wie Bewerbermangel, steigende Komplexität und eine zu starke Theorieorientierung erfordern neue Ansätze. Im Fokus steht ein strategisch gesteuertes und systematisches Ausbildungskonzept, das neben Fachwissen insbesondere Kompetenzen wie Verständnis, Anpassungsfähigkeit und eigenständiges Lernen fördert. Klare Strukturen, praxisnahe Lernformen sowie eine unterstützende Lern- und Fehlerkultur bilden dabei die Grundlage für nachhaltige Entwicklung.

Michael Gulden -Karl Georg GmbH Ausbildung 2030

Im Anschluss an die Vorträge bot eine Podiumsdiskussion Raum für Fragen und einen intensiven Austausch mit den Referenten. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, sich aktiv einzubringen und unterschiedliche Perspektiven zu diskutieren. Abschließend luden alle Referenten dazu ein, die umfangreichen Angebote anzunehmen. In entspannter Atmosphäre klang der Abend schließlich aus und eröffnete weitere Möglichkeiten zum Netzwerken.

Unser Newsletter

Immer bestens informiert.

Anmelden

Ihre Ansprech­partner

Kontakt

Projekt TraForce
Projektleiter: Andreas Utsch
Koblenzer Straße 43
57537 Wissen (Sieg)

Tel.: 02742 / 96530 - 10
E-Mail: info@traforce-rlp.de

Kontakt

Neue Impulse in der Ausbildung durch Zusammenarbeit


Erfolgreiches Netzwerktreffen zur Ausbildungskooperation bei der Thomas GmbH

Herdorf, 13. Februar 2026 – Auf Initiative der TraForce fand am Freitag, den 13.02.2026, ein Netzwerktreffen zur überbetrieblichen Ausbildungskooperation statt. Gastgeber der Veranstaltung war die Thomas GmbH in Herdorf. Rund 20 Vertreterinnen und Vertreter regionaler Unternehmen folgten der Einladung und setzten damit ein starkes Zeichen für gelebte Zusammenarbeit in der Region. Dies machte deutlich, wie viel Potenzial in einem engen Austausch zwischen Ausbildungsbetrieben steckt.
Zum Auftakt stellte das Team der Thomas GmbH das Unternehmen vor und gewährte den Gästen einen authentischen Einblick in Geschichte, Produktvielfalt und Kompetenzen. Schnell wurde spürbar: Hier treffen Tradition, Innovationskraft und ein klares Bekenntnis zur Ausbildung aufeinander.


Gemeinsam lernen, voneinander profitieren

Im Mittelpunkt des Treffens standen die Erfahrungen aus der betrieblichen Zusammenarbeit in der Ausbildung. Besonders anschaulich schilderte ein Auszubildender der Thomas GmbH seinen dreiwöchigen Einsatz bei der Jungenthal Wehrtechnik GmbH. Im Gegenzug absolvierte ein Auszubildender von Jungenthal Wehrtechnik einen Ausbildungsabschnitt bei der Thomas GmbH.
Beide Seiten berichteten von durchweg positiven Erfahrungen: neue Einblicke, andere Abläufe, zusätzliche fachliche Impulse – und nicht zuletzt persönliche Weiterentwicklung. Genau diese Perspektivwechsel machen den besonderen Wert der Kooperation aus.
Auch Vertreterinnen und Vertreter der Karl Georg GmbH, der Gromnitza Systemhaus GmbH sowie der Dellner Bubenzer Deutschland GmbH teilten ihre Eindrücke. Deutlich wurde dabei: Wenn Unternehmen ihre Ausbildung öffnen und voneinander lernen, profitieren die Unternehmen selbst – und vor allem die jungen Menschen.


Starkes Signal für die Region

Im offenen Dialog wurde gemeinsam überlegt, wie die Ausbildungskooperation weiter ausgebaut und strukturell gefestigt werden kann. Das große Engagement aller Beteiligten zeigte eindrucksvoll, dass das Thema in der Region nicht nur diskutiert, sondern aktiv gestaltet wird.
Zum Abschluss erhielten die Gäste bei einem Rundgang durch die Ausbildungswerkstatt der Thomas GmbH praxisnahe Einblicke in die moderne Ausbildung vor Ort. Viele Gespräche wurden dabei noch vertieft – ein Zeichen dafür, wie wertvoll der persönliche Austausch ist.
Die Veranstaltung machte deutlich: Die überbetriebliche Zusammenarbeit in der Ausbildung ist weit mehr als ein organisatorisches Modell. Sie ist ein gemeinsames Bekenntnis zur Qualität, zur Zukunftssicherung und zu einer starken, vernetzten Wirtschaftsregion.

Unser Newsletter

Immer bestens informiert.

Anmelden

Ihre Ansprech­partner

Kontakt

Projekt TraForce
Projektleiter: Andreas Utsch
Koblenzer Straße 43
57537 Wissen (Sieg)

Tel.: 02742 / 96530 - 10
E-Mail: info@traforce-rlp.de

Kontakt

Rückblick: Vortrag zum Thema Künstliche Intelligenz

Rückblick: Vortrag zum Thema Künstliche Intelligenz

Ende Oktober organisierte Traforce einen Vortrag zum Thema Künstliche Intelligenz für die Jahrgangsstufe 7 am Gymnasium Marienstatt. In der besonderen Atmosphäre der Annakapelle hielt Benjamin Neef den Vortrag und erklärte anschaulich, was KI ist, wie sie funktioniert und wo sie im Alltag bereits eingesetzt wird. KI richtig verstehen, um Chancen und Risiken als Anwender abwägen zu können, stand im Mittelpunkt des Vortrags. Die Schülerinnen und Schüler zeigten großes Interesse, stellten zahlreiche Fragen und beteiligten sich aktiv an spannenden Diskussionen. Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen von Wissensvermittlung zur digitalen Kompetenz und bot einen echten Mehrwert für alle Teilnehmenden.

🙏 Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit an Kerstin Dorn, Wilfried Marenbach und Andreas Wiemann-Stuckenhoff.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Unser Newsletter

Immer bestens informiert.

Anmelden

Ihre Ansprech­partner

Kontakt

Projekt TraForce
Projektleiter: Andreas Utsch
Koblenzer Straße 43
57537 Wissen (Sieg)

Tel.: 02742 / 96530 - 10
E-Mail: info@traforce-rlp.de

Kontakt

Rückblick: Kundengewinnung & Recruiting mit Instagram

Am 8. Oktober 2025 fand unser Workshop „Kundengewinnung & Recruiting mit Instagram“ mit Philipp Goldmann von goldmannmedia statt – und er war ein voller Erfolg. Kleine und mittelständische Unternehmen erhielten praxisnahe Strategien, um Instagram gezielt für neue Kund: innen und qualifizierte Mitarbeitende einzusetzen.

Die Highlights des Workshops

1. Social Branding stärken
Unternehmen lernen, sich als attraktiver Arbeitgeber und zuverlässiger Auftraggeber zu positionieren. Authentische Inhalte, Einblicke hinter die Kulissen und eine klare Markenbotschaft schaffen Vertrauen und Aufmerksamkeit.

2. Die Customer- und Candidate-Journey verstehen
Vom ersten Kontakt bis zur Bewerbung oder Kundenanfrage: Mit einem klaren Funnel lassen sich Interessierte Schritt für Schritt begleiten – für mehr erfolgreiche Kontakte und Bewerbungen.

3. Zielgruppen gezielt ansprechen
Effektives Targeting auf Instagram ermöglicht es, genau die Menschen zu erreichen, die zum Unternehmen passen – Streuverluste werden minimiert, der Erfolg messbar.

4. Praktische Tools & Hacks
Teilnehmer: innen erhielten eine Toolbox für Videoerstellung, Copywriting und Anzeigenproduktion, um Inhalte direkt umzusetzen – ganz ohne Agentur.

5. Creative Bootcamp – Videos direkt produzieren
Im praktischen Teil des Workshops entwickelten die Teams eigene Recruiting-Videos. Sofortiges Feedback von Philipp Goldmann half, die Videos professionell und überzeugend zu gestalten.


Ergebnisse & Inspiration

Der Workshop zeigte: Mit der richtigen Strategie kann Instagram weit mehr sein als ein Social-Media-Kanal. Unternehmen gewinnen neue Kund: innen, finden passende Mitarbeitende und bauen gleichzeitig langfristige Social-Media-Kompetenz auf.

Hier geht es zur Präsentation (.pdf)

zum Download

Unser Newsletter

Immer bestens informiert.

Anmelden

Ihre Ansprech­partner

Kontakt

Projekt TraForce
Projektleiter: Andreas Utsch
Koblenzer Straße 43
57537 Wissen (Sieg)

Tel.: 02742 / 96530 - 10
E-Mail: info@traforce-rlp.de

Kontakt

Rückblick: INDUSTRY RE:THINK – Zukunft der Fertigung

Innovative Ideen, inspirierende Gespräche und ein starkes Netzwerk – das war INDUSTRY RE:THINK – Zukunft der Fertigung!

Gemeinsam mit unseren Partnernetzwerken ATLAS und TeamMit durften wir zahlreiche Gäste aus der Automobil- und Zulieferindustrie, der Metall- und Kunststoffverarbeitung sowie viele Start-ups begrüßen. Der Tag stand ganz im Zeichen der Frage, wie die industrielle Fertigung resilienter, nachhaltiger und zukunftsfähiger gestaltet werden kann.

Highlights des Tages

Nach dem gemeinsamen Check-in eröffnete Patricia Hartmann (EIT Manufacturing Central gGmbH, Darmstadt) mit einer Einführung. Anschließend präsentierten sechs Start-ups in zwei Pitch-Runden innovative Ansätze für die Zukunft der industriellen Fertigung – darunter Holy TechnologiesFlexoo GmbHMorpheus AIASSIST SoftwareNovo AI und Nascit GmbH.

Der abschließende Wrap-up & Ausblick fasste die wichtigsten Erkenntnisse des Tages zusammen – mit klarer Botschaft: Die Zukunft der Fertigung liegt in Kooperation, Nachhaltigkeit und Innovation. Beim anschließenden Matchmaking & Get-together wurde in entspannter Atmosphäre weiter diskutiert, vernetzt und an neuen Ideen gefeilt.

Ein starkes Fazit

INDUSTRY RE:THINK hat eindrucksvoll gezeigt, wie vielfältig und dynamisch die industrielle Zukunft gedacht werden kann. Wir danken allen Partnern, Speaker:innen und Teilnehmenden für ihren Beitrag, die Veranstaltung zu einem inspirierenden Erfolg zu machen.

Wir freuen uns schon jetzt auf die nächsten Formate – und auf viele weitere Begegnungen, Ideen und Kooperationen rund um die Zukunft der Fertigung!

Hier finden Sie viele nützliche und Informative Dokumente, Flyer sowie Kontaktmöglichkeiten der Veranstaltungsteilnehmer. Hier klicken

Unser Newsletter

Immer bestens informiert.

Anmelden

Ihre Ansprech­partner

Kontakt

Projekt TraForce
Projektleiter: Andreas Utsch
Koblenzer Straße 43
57537 Wissen (Sieg)

Tel.: 02742 / 96530 - 10
E-Mail: info@traforce-rlp.de

Kontakt

Bericht zum Azubi Austausch

In unserem Format „Netzwerkfrühstück“ wenden sich die teilnehmenden KMU einem interessanten Projekt zu – dem Azubi-Tausch. Die Idee ist, Auszubildenden aus gleichen Ausbildungsberufen die Möglichkeit zu geben, für eine kurze Zeit in einem anderen Betrieb Eindrücke im gleichen Berufsbild zu erhalten. Dazu fand am 22.08.25 in den Räumen der Fa. Karl Georg GmbH in Ingelbach ein erster Workshop statt. Nachdem Geschäftsführer Tim Winkel und Gesellschafterin Dr. Kathrin Schnauferl die rund 20 Teilnehmenden begrüßt haben, konnte Maria Steeg (people & culture bei Karl Georg) bereits eine sehr detaillierte Ausarbeitung eines Vertragsentwurfes präsentieren, der alle versicherungs- und arbeitsrechtlichen Fragen berücksichtigt.

Darauf aufbauend konnten die Teilnehmenden in einem Marktplatz mit den Ausbildern der anderen KMU die jeweiligen Expertisen abgleichen, um Synergien für einen Azubi Austausch in den folgenden Berufsbildern zu finden: Industriekaufleute, Elektronik-Mechatronik, technisches Produktdesign, Industriemechanik, Metall- und Kunststofftechnik, Lagerlogistik, Fachinformatik und Mediengestaltung.

Dabei soll den Auszubildenden die Möglichkeit gegeben werden, Expertisen zu nutzen, die im eigenen Ausbildungsbetrieb aufgrund der Breite der Anforderungen nicht vollumfänglich geleistet werden können. Der Ausbildungsbetrieb wiederum profitiert von den Erfahrungen, die der eigene Auszubildende aus dem anderen Unternehmen mitbringt. „Wir freuen uns, dass unser Netzwerkfrühstück mittlerweile solche Ideen hervorbringt, die den KMU und den Auszubildenden einen echten Mehrwert bringen. Genauso stellen wir uns Transformation in der Region vor, nämlich gemeinsam und praxisnah“ kommentiert Andreas Utsch, Projektleiter TraForce, den gelungenen Workshop. Einen herzlichen Dank an Karl Georg, Kleusberg, Dellner Bubenzer, Jungenthal Wehrtechnik, Thomas-Magnete, Werit und Gromnitza Systemhaus.

Unser Newsletter

Immer bestens informiert.

Anmelden

Ihre Ansprech­partner

Kontakt

Projekt TraForce
Projektleiter: Andreas Utsch
Koblenzer Straße 43
57537 Wissen (Sieg)

Tel.: 02742 / 96530 - 10
E-Mail: info@traforce-rlp.de

Kontakt