


Am Dienstag, den 24. März 2026, wurde im Kreis Altenkirchen eine gemeinsame Veranstaltung des Transformationsnetzwerks Altenkirchen/Ww. -TraForce- , des neue Arbeit e. V. sowie der Wirtschaftsförderung des Kreises Altenkirchen durchgeführt. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Unternehmen in Zeiten tiefgreifender Veränderungen Orientierung finden und ihre Mitarbeitenden gezielt weiterentwickeln können.
Deutlich wurde dabei: Die Transformation ist längst Realität. Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, neue Arbeitsformen und steigende Anforderungen verändern die Arbeitswelt in Unternehmen nachhaltig. Vor diesem Hintergrund rückt die Qualifizierung der Mitarbeitenden immer stärker in den Fokus. Dies stellte Landrat Dr. Enders in seiner Begrüßungsrede fest.
In seinem Vortrag machte Herr Pulz von der neue Arbeit e.V. deutlich, dass Transformation kein einmaliges Projekt darstellt, sondern einen dauerhaften Zustand beschreibt. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, mit Unsicherheit umzugehen und sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Besonders hob er hervor, dass Qualifizierung als fortlaufender Prozess verstanden werden muss. Neben fachlichem Wissen gewinnt vor allem die Fähigkeit zur Veränderung zunehmend an Bedeutung. Sein Fazit: Investitionen in die Entwicklung von Mitarbeitenden sichern langfristig die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens.
Björn Pulz – Transformation ist kein Projekt
Auch Frau Greschkow von der Transformationsagentur Rheinland-Pfalz setzte mit ihrer Präsentation „Skill-Update – Wie Betriebe fit für den Wandel bleiben“ wichtige Impulse. Sie verdeutlichte, wie stark Digitalisierung, KI und der demografische Wandel die Anforderungen an Unternehmen und Beschäftigte verändern. Im Zentrum ihrer Ausführungen stand die Bedeutung einer gelebten Lernkultur, in der Weiterbildung selbstverständlich in den Arbeitsalltag integriert ist. Ihr Fazit unterstrich die Notwendigkeit, aktiv in neue Kompetenzen zu investieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Alice Greschkow – Skill-Update – Wie Betriebe fit für den Wandel bleiben
Ergänzend dazu griff Dr. Knoch vom Regionalen Zukunftszentrum für KI in Rheinland-Pfalz/Saarland zentrale Aspekte des Wandels auf und erweiterte die Perspektive um strukturelle und kulturelle Fragestellungen. Besonders betonte er die Rolle klarer Strategien, einer starken Führung sowie einer offenen Haltung gegenüber Innovationen. Dabei gab er einen umfangreichen Abriss über das Verständnis zur KI, deren Funktionsweise sowie die damit verbundenen Risiken. Am Ende entscheidet immer der Mensch mit seinem Wissen und ethischen Grundsätzen. Technologische Entwicklungen allein reichen nicht aus – entscheidend ist die aktive Gestaltung des Wandels auf allen Ebenen.
Sönke Knoch_KI in der Praxis – Chance für den Mittelstand
Mit seinem Vortrag „Ausbildung 2030“ zeigte Michael Gulden von der Karl Georg GmbH auf, dass klassische Ausbildungsmodelle den heutigen Anforderungen zunehmend nicht mehr gerecht werden. Herausforderungen wie Bewerbermangel, steigende Komplexität und eine zu starke Theorieorientierung erfordern neue Ansätze. Im Fokus steht ein strategisch gesteuertes und systematisches Ausbildungskonzept, das neben Fachwissen insbesondere Kompetenzen wie Verständnis, Anpassungsfähigkeit und eigenständiges Lernen fördert. Klare Strukturen, praxisnahe Lernformen sowie eine unterstützende Lern- und Fehlerkultur bilden dabei die Grundlage für nachhaltige Entwicklung.
Michael Gulden -Karl Georg GmbH Ausbildung 2030
Im Anschluss an die Vorträge bot eine Podiumsdiskussion Raum für Fragen und einen intensiven Austausch mit den Referenten. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, sich aktiv einzubringen und unterschiedliche Perspektiven zu diskutieren. Abschließend luden alle Referenten dazu ein, die umfangreichen Angebote anzunehmen. In entspannter Atmosphäre klang der Abend schließlich aus und eröffnete weitere Möglichkeiten zum Netzwerken.


































